Schnell – lebendig – anspruchsvoll

Die Platu25 gehört aufgrund ihrer Segeleigenschaften zu den anspruchsvollsten und schnellsten Kielyachten ihrer Längenklasse. Die hervorragenden seglerischen und technischen Eigenschaften haben dem Boot in Europa als Einheitsklasse und Match-Race-Boot zum Durchbruch verholfen.

Die Klasse ist seit 2005 als ISAF-Klasse anerkannt. Weltweit gibt es über 600 Schiffe mit Messbrief. Insgesamt sind es gegen die 1000, wobei jährlich rund 15-20 neue Einheiten hinzu kommen. Starke Felder kommen vor allem in Italien, Schweiz, Lettland, Thailand, Russland und Spanien (Malaga) zusammen. Mit 30 bis 40 Schiffen an den grösseren Events hat die Platu25 einen aussergewöhnlichen Status erreicht. Zum Beispiel wurde das Sportboot an der Kieler Woche 2006 für die Finalrennen in der Innenförde am letzten Regattatag ausgewählt und an der WM 2009 in Punta Ala (ITA) segelten knapp 100 Platu25 sowie an der WM 2010 in Alicante (ESP) 66 Crews aus 12 Nationen mit. Nationale und internationale Regatten finden auf hohem seglerischen Niveau statt. Dies lockt nicht nur Segelprofis, auch die Medien und die Öffentlichkeit zeigen Interesse. Auch in der Schweiz wird regelmässig über die Klasse berichtet, zumal im 2011 zwei Luzerner – zusammen mit einer italienischen Crew – den Weltmeistertitel am Traunsee holten und im Jahr 2014 die starke Schweizer Bilanz mit dem 3. Rang an der WM in Antibes erneut aufzeigte. Im Jahr 2016 wird die WM gar im Herzen der Zentralschweiz – Brunnen durchgeführt.

Die vor allem in Europa, aber auch in Australien, Neuseeland und Südamerika verbreitete One-Design-Klasse wird an Regatten von vier bis sechs Personen gesegelt – maximales Crewgewicht ist dabei 400kg. Das schnelle Kielboot segelt sich wie eine grosse Jolle: Es ist sehr lebendig, wendig und reagiert stark auf Gewichtstrimm.

Neben dem Leistungssport eignet sich die Platu25 auch hervorragend für Freizeitsegler sowie für Fahrten mit Familie und Freunden.

Die Platu25 wurde von Konstrukteur und Designer Bruce Farr entworfen und 1997 lanciert. Der Neuseeländer ist bekannt für Bootsrisse, die sich bewähren und sich durchsetzen. Unter anderem zeichnete er Hochleistungsyachten, für das Volvo Ocean Race (ehem. Whithbread Round The World Race). Darüber hinaus konstruierte er die Boote des America’s Cup Teilnehmers BMW Oracle. Bruce Farr ist der Namensgeber der Platu25. Da die französische Werft Bénéteau einen Grossteil der Schiffe produziert, wird das Boot oft auch Bénéteau25 genannt. Die IPCA – International Platu25 Class Association ist bestrebt, die Schiffe mittelfristig weltweit einheitlich Platu25 zu nennen. Um Klarheit und Einheit zu schaffen, hat sich der Vorstand der Swiss Platu25 Class Association (SPCA) entschieden die IPCA zu unterstützen und fortan ausschliesslich den Originalnamen Platu25 zu verwenden.

Occasionsmarkt

Schweiz: Boot24
Spanien: Cosas de Barcos
Deutschland

Downloads

Klassenvorschriften 2011
Änderungen der Klassenvorschriften 2011
Trimmanleitung North Sails

Mastlegevorrichtung

Bericht im Yachting Swissboat 2012
Bericht in Skippers 2011
Bericht in Yacht 2006

Facts & Figures

Konstrukteur Bruce Farr , Neuseeland
Jahrgang 1997
Länge über alles 7.50 m
Wasserlinie 6.74 m
Breite 2.52 m
Tiefgang 1.58 m
Gewicht 1‘250 kg
Ballast 510 kg
Masthöhe 12 m
Grosssegel 20 m²
Genua 12.6 m²
Spi 50 m² (7/8)
Regattacrew 4 – 6 Personen
Max. Regattacrewgewicht 400 kg
Werften weltweit Bénéteau Frankreich
Bénéteau USA
Xtreme Sailing Products XSP, Singapur: christiane@far-east-boote.de
Importeure Schweiz Graf Yachting , Kreuzlingen
Vertreter Schweiz Bucher + Schmid , Luzern